Beispielbericht: Aufbau und Ablauf sind beschrieben, konkrete Komponenten und Schaltzeiten werden noch ergänzt.
Ausgangslage
Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Haiding wurde in mehreren Schritten umgebaut. Im Zuge der Umstellung auf Digitalfunk entstand eine Florian-Station als Einsatzzentrale, und die technische Anlage des Hauses wurde erneuert.
Bei einer Alarmierung zählt jede Minute. Bisher musste die erste eintreffende Einsatzkraft zuerst Licht einschalten, Informationen suchen und ausdrucken, bevor die Mannschaft ausrücken konnte.
Ziel
- Wiederkehrende Handgriffe bei einer Alarmierung automatisch erledigen.
- Einsatzinformationen sofort sichtbar machen, auf dem Monitor und auf Papier.
- Jede Funktion jederzeit von Hand bedienbar lassen, auch bei einer Störung.
- Die Anlage so dokumentieren, dass sie auch ohne den Ersteller gewartet werden kann.
Lösung
Eine Kleinsteuerung wertet den Alarmeingang aus und löst festgelegte Abläufe aus. Sie schaltet die Beleuchtung in Fahrzeughalle und Zufahrt, bringt die Einsatzinformation auf den Monitor und druckt sie aus. Nach einer einstellbaren Zeit kehrt die Anlage in den Ruhezustand zurück.
Grundsätze der Umsetzung
Handbetrieb geht vor. Jeder Ausgang hat einen eigenen Schalter. Fällt die Steuerung aus, funktioniert das Haus wie vorher.
Keine Bewegung ohne Menschen. Teile, die Personen gefährden können, werden nicht automatisch bewegt. Die Automatik beschränkt sich auf Licht, Anzeige und Ausdruck.
Nachvollziehbar dokumentiert. Schaltplan, Programm und Belegung der Ein- und Ausgänge liegen gedruckt im Feuerwehrhaus und digital beim Kommando.
Ergebnis
Wer nach einer Alarmierung als Erstes ins Feuerwehrhaus kommt, findet eine beleuchtete Halle und die Einsatzinformation bereits vor. Die gewonnene Zeit fließt in das Ausrüsten und Ausrücken.