Beispielbericht: Aufbau und Ablauf sind beschrieben, konkrete Zahlen und Gerätetypen werden noch ergänzt.
Ausgangslage
Bei Festen der Freiwilligen Feuerwehr Haiding, etwa rund um das jährliche Stöbelturnier, sind viele Gäste gleichzeitig zu bewirten. Bestellungen wurden bisher auf Papierblöcken notiert, zur Schank und in die Küche getragen und am Abend von Hand abgerechnet.
Das kostet Wege und Zeit. Unleserliche Zettel führen zu falschen Getränken, und die Abrechnung der einzelnen Bedienungen dauert nach einem langen Festtag entsprechend lange.
Ziel
- Bestellungen direkt am Tisch aufnehmen, ohne Zettel.
- Bons automatisch dort drucken, wo zubereitet wird.
- Abrechnung je Bedienung ohne Nachrechnen.
- Betrieb ohne Internetverbindung, weil das Festgelände keine verlässliche hat.
Lösung
Das System läuft vollständig im lokalen Netz des Festgeländes. Ein kleiner Server stellt die Bestelloberfläche bereit. Die Bedienungen öffnen sie im Browser ihres Smartphones oder Tablets, eine App-Installation ist nicht nötig.
Jede Bestellung wird nach Ausgabestelle getrennt: Getränke gehen an den Bondrucker der Schank, Speisen an den Bondrucker der Küche. Artikel und Preise werden vor dem Fest einmal zentral gepflegt und gelten sofort auf allen Geräten.
Aufbau am Festtag
- Server und Zugangspunkte werden vor Festbeginn aufgebaut und geprüft.
- Die Bondrucker an Schank und Küche werden eingeschaltet und mit einem Testbon kontrolliert.
- Jede Bedienung meldet sich mit ihrem Namen an und erhält damit eine eigene Abrechnung.
- Nach Festende wird die Abrechnung je Bedienung ausgedruckt und mit der Kassa abgeglichen.
Ergebnis
Wege zwischen Tisch, Schank und Küche fallen weg, weil die Bestellung schon am Drucker liegt, bevor die Bedienung zurück ist. Die Abrechnung am Ende des Tages ist ein Ausdruck statt einer Rechenaufgabe.
Das System ersetzt keine Kassa im steuerrechtlichen Sinn. Es organisiert Bestellungen und die interne Abrechnung der Bedienungen.